BKVital bKV-Wirtschaftlichkeitsrechner

Rechner für Unternehmen

Was kostet es Ihr Unternehmen, keine bKV anzubieten?

Berechnen Sie in wenigen Minuten die jährlichen Kosten durch Arbeitsunfähigkeit und sehen Sie, ab wann sich eine betriebliche Krankenversicherung für Ihr Unternehmen rechnen kann.

  • AU-Kosten auf Basis Ihrer Mitarbeiterzahl
  • Effektive jährliche bKV-Kosten mit oder ohne verfügbaren Sachbezug
  • Beispielwert für 0 bis 5 Tage angenommene AU-Reduzierung

Ihre Unternehmensdaten

Nutzen Sie Branchenwerte oder tragen Sie eigene Unternehmenswerte ein.

Personen
Datenbasis
Noch kein Branchenwert übernommen.
Tage
BAuA-Branchenwert 2024
€
BAuA-Branchenwert 2024
€

36 € ist ein häufig gewählter bKV-Beitrag.

Optionaler Test
Testen Sie Ihre gewünschte AU-Reduzierung

Stellen Sie die gewünschte Reduzierung der AU-Tage je Mitarbeitendem und Jahr ein.

Beispielwert wird berechnet
0,0
012345 Tage

Ihre wirtschaftliche Einordnung

Von den AU-Kosten über die bKV-Kosten bis zum wirtschaftlichen Ergebnis Ihrer Beispielrechnung.

1 · Ausgangslage
AU-Kosten pro Jahr 0 €
2 · bKV-Kosten
Effektive jährliche Kosten0 €
3 · Break-even
Ab wann amortisiert sich die bKV?
Ab 0,0 AU-Tagen je Mitarbeitendem und Jahr
Break-even 0,0Beispielwert 0,0
05 Tage
4 · Vergleich
Rechnerische Einsparung bei AU-Kosten0 €
abzüglich effektive jährliche bKV-Kosten0 €
wirtschaftliches Plus0 €
5 · Ergebnis
Wirtschaftliches Plus
0 €
bei der gewählten Annahme
Modellannahmen & steuerliche Einordnung

Stand der Modellannahmen: August 2026

Zusätzlicher Arbeitgeberaufwand

Kann die 50-Euro-Sachbezugsfreigrenze nicht genutzt werden, kommen unterschiedliche Besteuerungsvarianten in Betracht. Für die vereinfachte Modellrechnung berücksichtigt der Rechner rund 35 % zusätzlichen Arbeitgeberaufwand. Die Größenordnung orientiert sich an einer Beispielrechnung zur Pauschalversteuerung nach § 40 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 EStG. Andere Besteuerungsvarianten können zu abweichenden Aufwänden führen.

Steuerliche Modellannahme

Für die vereinfachte Modellrechnung wird eine ertragsteuerliche Belastung von rund 30 % für eine typische Kapitalgesellschaft zugrunde gelegt. Die Größenordnung orientiert sich an der steuerlichen Gesamtbelastung einer GmbH aus Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer. IHK-Informationen beziffern diese mit knapp 30 % beziehungsweise beispielhaft mit 29,83 %. Die tatsächliche Belastung hängt insbesondere vom Gewerbesteuerhebesatz und der individuellen Unternehmenssituation ab.

Einordnung

Die verwendeten Werte dienen einer vereinfachten wirtschaftlichen Orientierung und stellen keine individuelle Steuerberechnung dar. Rechtsform, Gewinnsituation, Gewerbesteuerhebesatz und konkrete Gestaltung können das Ergebnis verändern. Die steuerliche Behandlung sollte im individuellen Fall mit Steuerberatung oder Lohnbüro geprüft werden.

Quellen: IHK Halle-Dessau – GmbH/UG · IHK Würzburg-Schweinfurt – GmbH/UG · § 4 Abs. 4 EStG – Betriebsausgaben

Berechnungsgrundlage

So entsteht Ihr Ergebnis

Der Rechner verbindet Ihre AU-Kosten mit den effektiven jährlichen bKV-Kosten und der angenommenen Reduzierung der AU-Tage. Die fünf Schritte zeigen, wie daraus Break-even und wirtschaftliches Ergebnis entstehen.

Nicht jedes Unternehmen ist gleich. Deshalb können Sie eigene Unternehmenswerte eingeben oder mit statistischen Branchenwerten rechnen. So erhalten Sie eine realistische Orientierung.

01

AU-Kosten pro Jahr

Mitarbeitende
× AU-Tage
× Kosten je AU-Ta

02

Effektive jährliche bKV-Kosten

bKV-Beitrag
× 12
× Mitarbeitende
× ggf. 1,35
× 0,70

1,35 berücksichtigt den modellierten zusätzlichen Arbeitgeberaufwand, wenn die Sachbezugsfreigrenze nicht genutzt wird. 0,70 bildet die modellhafte Steuerentlastung von 30 % ab.

03

Break-even

Effektive jährliche bKV-Kosten
÷ Mitarbeitende
÷ Kosten je AU-Tag

04

Rechnerische Einsparung bei AU-Kosten

Mitarbeitende
× angenommene AU-Reduzierung
× Kosten je AU-Tag

05

Wirtschaftliches Plus

Rechnerische Einsparung bei AU-Kosten − effektive jährliche bKV-Kosten

Die bKV amortisiert sich in der Beispielrechnung, sobald die rechnerische Einsparung bei den AU-Kosten mindestens so hoch ist wie die effektiven jährlichen bKV-Kosten.

Realistische Orientierung

Wie werden die effektiven jährlichen bKV-Kosten berechnet?

Ausgangspunkt ist der monatliche bKV-Beitrag. Je nachdem, ob die Sachbezugsfreigrenze genutzt werden kann, verwendet die Modellrechnung unterschiedliche Rechenschritte.

Sachbezug steht zur Verfügung

Kann die Sachbezugsfreigrenze genutzt werden, berücksichtigt das Modell keinen zusätzlichen Arbeitgeberaufwand.

Effektive jährliche bKV-Kosten = Beitrag × 12 × Mitarbeitende × 0,70

Sachbezug steht nicht zur Verfügung

Kann die Sachbezugsfreigrenze nicht genutzt werden, berücksichtigt das Modell mit dem Faktor 1,35 rund 35 % zusätzlichen Arbeitgeberaufwand.

Effektive jährliche bKV-Kosten = Beitrag × 12 × Mitarbeitende × 1,35 × 0,70

Was bedeuten 1,35 und 0,70?

Die Faktoren sind Modellannahmen zur wirtschaftlichen Orientierung. Nachfolgend finden Sie die Hintergründe und die steuerliche Einordnung.

Zusätzlicher Arbeitgeberaufwand

Kann die 50-Euro-Sachbezugsfreigrenze nicht genutzt werden, kommen unterschiedliche Besteuerungsvarianten in Betracht. Für die vereinfachte Modellrechnung berücksichtigt der Rechner rund 35 % zusätzlichen Arbeitgeberaufwand. Die Größenordnung orientiert sich an einer Beispielrechnung zur Pauschalversteuerung nach § 40 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 EStG. Andere Besteuerungsvarianten können zu abweichenden Aufwänden führen.

Steuerliche Modellannahme

Für die vereinfachte Modellrechnung wird eine ertragsteuerliche Belastung von rund 30 % für eine typische Kapitalgesellschaft zugrunde gelegt. Die Größenordnung orientiert sich an der steuerlichen Gesamtbelastung einer GmbH aus Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer. Die tatsächliche Belastung hängt insbesondere vom Gewerbesteuerhebesatz und der individuellen Unternehmenssituation ab.

Einordnung

Die verwendeten Werte dienen einer vereinfachten wirtschaftlichen Orientierung und stellen keine individuelle Steuerberechnung dar. Die steuerliche Behandlung sollte im individuellen Fall mit Steuerberatung oder Lohnbüro geprüft werden.

Quellen und Annahmen

Woher stammen die verwendeten Werte?

Stand der Modellannahmen: August 2026

Wert Grundlage Einordnung
AU-Tage nach Branche BAuA, „Volkswirtschaftliche Kosten durch Arbeitsunfähigkeit 2024“, Tabelle 3 Statistischer Branchenwert
Kosten je AU-Tag BAuA, Verlust an Bruttowertschöpfung je AU-Tag, Tabelle 4 Statistischer Modellwert
bKV-Beitrag Eingabe des Nutzers Unternehmenswert
ca. 35 % zusätzlicher Arbeitgeberaufwand Modellgröße auf Basis einer Beispielrechnung zur Pauschalversteuerung nach § 40 Abs. 1 EStG Vereinfachte Modellgröße; keine gesetzliche Pauschale
30 % modellhafte Steuerentlastung Orientierung an der ertragsteuerlichen Gesamtbelastung einer typischen Kapitalgesellschaft; IHK Halle-Dessau / IHK Würzburg-Schweinfurt Modellwert zur Orientierung; tatsächliche Steuerwirkung kann abweichen
Angenommene AU-Reduzierung Beispielwert bzw. Ihre Einstellung Keine Prognose oder Wirkungszusage
Betriebsausgabenabzug § 4 Abs. 4 EStG Betrieblich veranlasste Aufwendungen können grundsätzlich gewinnmindernd berücksichtigt werden
Warum BKVital?

Eine gute Entscheidung braucht nachvollziehbare Zahlen.

Deshalb haben wir den BKVital bKV-Wirtschaftlichkeitsrechner entwickelt. Er hilft Geschäftsführern und HR, die wirtschaftlichen Auswirkungen einer betrieblichen Krankenversicherung besser einzuordnen – verständlich, nachvollziehbar und auf Basis klar ausgewiesener Modellannahmen.

Spezialisiert auf betriebliche Krankenversicherung

BKVital ist ein spezialisierter Versicherungsmakler mit Fokus auf bKV. Wir begleiten Unternehmen von der ersten Analyse bis zur Einführung.

Für Geschäftsführung und HR

Wir unterstützen bei Kosten, Personenkreis, Versorgungsordnung, Kommunikation und der Abstimmung mit Lohnbüro oder Steuerberatung.

Nachvollziehbare Ergebnisse

Der Rechner trennt Ihre Angaben von den Annahmen unserer Beispielrechnung. So bleibt klar, wie Ihr Ergebnis zustande kommt.

Praxis statt Standardlösung

Je nach Versicherer, Tarif und Unternehmen unterscheiden sich die Möglichkeiten. Deshalb wird die konkrete Gestaltung immer individuell geprüft.

Was in der Rechnung noch nicht enthalten ist

Neben den berücksichtigten AU-Kosten gibt es weitere mögliche wirtschaftliche Effekte – etwa Einsparungen bei Recruiting- und Fluktuationskosten oder Vorteile für die Arbeitgeberattraktivität. Diese fließen nicht in das Ergebnis ein, weil sie sich nicht seriös mit einem pauschalen Wert für jedes Unternehmen beziffern lassen. Auch die Entwicklung über mehrere Jahre wird nicht prognostiziert.

Whitepaper

So funktioniert unsere Beispielrechnung

Alle Formeln, Annahmen und Quellen verständlich erklärt.

  • Wir verwenden Ihre Angaben zur Beantwortung Ihrer Anfrage. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.

Schauen wir gemeinsam auf Ihre Möglichkeiten der bKV

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  • Marktvergleich
  • Konkrete Empfehlung
  • Individuelles Konzept
  • Klarer Umsetzungsplan

Dauer: ca. 45 Min. (bequem via Video-Call)

Häufige Fragen

Fragen zum bKV-Wirtschaftlichkeitsrechner

Die wichtigsten Punkte zu Kosten, Sachbezug, AU-Tagen und Break-even kurz eingeordnet.

Ausgangspunkt ist der monatliche bKV-Beitrag. Kann die Sachbezugsfreigrenze genutzt werden, setzt das Modell keinen zusätzlichen Arbeitgeberaufwand an. Andernfalls berücksichtigt die vereinfachte Beispielrechnung modellhaft rund 35 % zusätzlichen Arbeitgeberaufwand. Die tatsächlichen Kosten hängen von der konkreten steuerlichen Gestaltung ab.
Beiträge zur arbeitgeberfinanzierten bKV sowie gegebenenfalls vom Arbeitgeber getragene Steuern und Sozialversicherungsbeiträge können grundsätzlich als Betriebsausgaben berücksichtigt werden. Maßgeblich ist die betriebliche Veranlassung nach § 4 Abs. 4 EStG. Die konkrete steuerliche Wirkung hängt von der individuellen Unternehmenssituation ab.
Gemeint ist, dass die bKV sachgerecht als Sachbezug gestaltet ist und die monatliche Sachbezugsfreigrenze nicht bereits durch andere relevante Leistungen ausgeschöpft wird. Die Voraussetzungen müssen im konkreten Unternehmen geprüft und dokumentiert werden.
Die rund 35 % sind keine gesetzliche Pauschale. Sie sind eine vereinfachte Modellgröße für zusätzlichen Arbeitgeberaufwand und orientieren sich an einer Beispielrechnung zur Pauschalversteuerung nach § 40 Abs. 1 EStG. Andere Besteuerungsvarianten können zu abweichenden Aufwänden führen.
Für die vereinfachte Modellrechnung wird eine ertragsteuerliche Belastung von rund 30 % für eine typische Kapitalgesellschaft zugrunde gelegt. Die Größenordnung orientiert sich an der Gesamtbelastung einer GmbH aus Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer. IHK-Informationen nennen hierfür knapp 30 %; eine weitere IHK-Beispielrechnung liegt bei 29,83 %. Die tatsächliche Belastung hängt insbesondere von Gewerbesteuerhebesatz, Rechtsform und Gewinnsituation ab.
Sie können eigene Werte eintragen oder statistische Branchenwerte verwenden. Die hinterlegten Werte orientieren sich am von der BAuA ausgewiesenen Verlust an Bruttowertschöpfung je AU-Tag und sind keine individuelle Lohnkostenabrechnung.
Nein. Die Reduzierung der AU-Tage ist entweder der automatisch berechnete Beispielwert oder Ihre eigene Einstellung am Regler. Der Rechner zeigt ausschließlich, welche wirtschaftliche Wirkung eine solche Veränderung rechnerisch hätte.
Der Break-even ist erreicht, wenn die rechnerische Einsparung bei den AU-Kosten genauso hoch ist wie die effektiven jährlichen bKV-Kosten.
Ja. AU-Tage und Kosten je AU-Tag lassen sich individuell eingeben. Dadurch wird die Beispielrechnung aussagekräftiger als bei der ausschließlichen Nutzung von Branchenwerten.
Nein. Der Rechner dient der wirtschaftlichen Orientierung. Tarif, Personenkreis, Sachbezug, Lohnabrechnung, Versorgungsordnung und steuerliche Gestaltung müssen für das konkrete Unternehmen individuell geprüft werden.
Neben den AU-Kosten kann eine bKV weitere wirtschaftlich relevante Effekte haben – etwa mögliche Einsparungen bei Recruiting- und Fluktuationskosten oder Vorteile für die Arbeitgeberattraktivität.

Diese Effekte rechnen wir bewusst nicht in das Ergebnis ein. Der Grund: Wie stark sich Mitarbeiterbindung, Fluktuation oder Recruiting tatsächlich verändern, hängt stark vom jeweiligen Unternehmen ab und lässt sich nicht seriös mit einem pauschalen Eurobetrag ansetzen.

Der Rechner konzentriert sich deshalb auf die Größen, die sich unmittelbar aus den eingegebenen Unternehmensdaten ableiten lassen.

Gallup weist auf die wirtschaftliche Bedeutung von Fluktuation und Mitarbeiterbindung hin. Der PKV-Verband ordnet die betriebliche Krankenversicherung unter anderem als Instrument zur Mitarbeiterbindung und Arbeitgeberattraktivität ein.

Quellen: Gallup Engagement Index Deutschland 2024 · PKV-Verband zur betrieblichen Krankenversicherung

Ein Krankheitstag hat keinen festen Preis.

Steigen Gehälter und damit die Kosten eines Ausfalltages, steigt auch die wirtschaftliche Bedeutung von Fehlzeiten. Die BAuA weist beispielsweise für Deutschland steigende durchschnittliche Produktionsausfallkosten je AU-Tag aus: von 133 € im Jahr 2022 über 144 € im Jahr 2023 auf 152 € im Jahr 2024.

Der bKV-Beitrag wird im Rechner dagegen separat mit dem aktuell für das Unternehmen angesetzten Beitrag berücksichtigt. Dadurch kann sich das Verhältnis zwischen Ausfallkosten und bKV-Kosten über die Jahre verändern.

Der Rechner zeigt deshalb bewusst eine Momentaufnahme. Für eine spätere Neubewertung können Kosten je AU-Tag und bKV-Beitrag jederzeit mit aktuellen Werten neu angesetzt werden.

Quellen: BAuA – Volkswirtschaftliche Kosten durch Arbeitsunfähigkeit